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Die Extraktion

Unter der Extraktion versteht man das Auswaschen der Wirkstoffe aus der Cannabis-Blüte. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, das Ziel zu erreichen.


Nassextraktion:

Hier werden die Blüten in Lösungsmittel eingelegt, um die Wirkstoffe im Harz und der Pflanze zu lösen.


CO2-Extraktion:

Hier wird das Blütenmaterial mit CO2 gespült. Das CO2 nimmt die Wirkstoffe aus der Pflanze und den Harzen. Das CO2 wird durch ein mit Blüten gefülltes Rohr gepresst. Für diese Extraktion sind hohe Drücke notwendig.


Buthan-Extraktion:

Die Buthan-Extraktion funktioniert sehr ähnlich wie die CO2-Extraktion. Nur dass bei dieser Methode kein CO2, sondern Buthan-Gas verwendet wird.


Unsere Öle von Green Drops werden mittels einer Nassextraktion hergestellt. Diese hat den Vorteil, dass das gesamte Pflanzenstoffspektrum erhalten bleibt. So enthalten unsere Öle nicht nur den Wirkstoff Cannabidiol (CBD), sondern auch weitere Cannabinoide, Flavonoide und Terpene.

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Winterizing

Unter Winterizing versteht mann in der Branche das Entfernen von Fetten und Wachse aus dem Extrakt. Diese machen ca. 30% des Gesamtvolumen aus.

Um diese entfernen zu können, muss das Extrakt mit Lösungsmittel angereichert werden. Anschliessend wird es auf -60°C abgekühlt, damit sich die Wachse und Fette vom gelösten Zustand separieren. Dann können diese filtriert werden. Nach der Filtration ist das Öl schön goldig und nicht mehr dunkelbraun.

Der Überstand aus der Filtration (Fette und Wachse) wird für die Kosmetikindustrie verwendet, da diese noch einen Anteil an CBD enthalten. Daraus können Crémes und Salben hergestellt werden.

aufkonzentrieren

Da für das Winterizing Lösungsmittel verwendet werden müssen, welches auf keinen Fall in dem Endprodukt erwünscht ist, wird dies mit einem Rotationsverdampfer abdestilliert. In der braunen Flasche ist das mit Lösungsmittel versetzte Hanf-Öl. Die braune Flasche verhindert die Zerstörung der Cannabinoide durch UV-Strahlung.

Links oben im Bild ist die Destillierkolonne (gelb). Diese wird auf ca. -10°C abgekühlt, damit der Lösungsmitteldampf, welcher im braunen Kolben dank beheiztem Wasserbad entsteht, kondensieren kann.

Dieses Modell hat eine automatische Einspeisung sowie Absaugung und automatische Lösungsmittelentnahme. Das ermöglicht eine Verdampfungsrate von ca. 600L Lösungsmittel innert 24 Stunden. Der Mitarbeiter muss nur die Behälter von Zeit zu Zeit wechseln.

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entfernung von THC

Das Entfernen von THC kann auf verschiedene Arten erfolgen. Die bekanntesten und meist angewendeten Verfahren sind die Flash-Chromatographie sowie die Sort-Path Destilation. Im Bild links ist eine Flash Chromatographie Anlage. Dies ist die grösste auf dem Markt erhältliche und findet reichlich Anklang bei den CBD-Produzenten.


Flash Chromatographie:

Dieser Prozess ermöglicht es sehr schnell das Öl in seine einzelne Bestandteile zu trennen. Die Bedienung ist sehr einfach, jedoch fallen Kosten für Verbrauchsmaterial an.


Short-Path Destillation:

Bei der Short-Path Destillation ist es nicht ganz so einfach. Es ist ein schwieriger Prozess, da die einzelnen Cannabinoide verschiedene Verdampfungspunkte haben. Um die Terpene nicht zu verlieren, darf die Verdampfungstemperatur nicht über 40°C gehen. Um die Siedepunkte der einzelnen Bestandteile zu erreichen, wird ein Unterdruck erzeugt. Der Prozess ist nicht danz einfach und sollte von einer Fachperson betreut werden.




2. Aufkonzentrierung

Falls mit einer Flash-Chromatographie gearbeitet wurde, muss das Trägermittel, ein Lösungsmittel-Wassergemisch, wieder entfernt werden. Dazu wird meistens wieder ein Rotationsverdampfer verwendet.

Falls mit einer Short-Path Destillation gearbeitet wurde, entfallt dieser Prozessschritt.

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Trocknung und Decarboxylation

Am Ende des Herstellungsprozesses steht die Trocknung des vom THC befreiten Hanföl an. Dies sollte in einem explosionsgeschütztem Vakuumstrocknungsschrank gemacht werden. Dieser hat spezialle Sicherheits-Aspekte integriert, damit restliche Gase und Lösungsmitteldämpfe nicht zur Explosion in der Produktion führen.

Decarboxylation:

Unter Decarboxylation ist die Umwandlung von CBD-A in CBD gemeint. Das aus der Pflanze stammende CBD ist noch nicht vorhanden. Es ist ein CBD-A, was eigentlich heisst, dass das CBD noch mit einer Säure gebunden ist. Diese Bindung kann mittels Hitze gelöst werden. Nach dieser Wärmebehandlung ist das Vollspektrum-Extrakt fertig.

Verdünnung mit Speise-öl

Das Extrakt ist kein Öl, es ist ein kristallines Pulver. Dies wird mit einem Öl wieder verdünnt. Dazu kann jedes Lebensmittelöl verwendet werden wie z.B. Hanföl, Olivenöl, Sonnenblumenöl oder ein MCT-Öl.

Wir von Green Drops verwenden ein geschmacksneutrales MCT-Öl aus reinem Kokosöl, damit sich der "intensive" Geschmack der Cannabispflanze voll entfalten kann.

CBD-Öl wird aus der Hanfblüte hergestellt und darf keinesfalls mit dem Hanf-Speiseöl, welches aus den Hanfsamen hergestellt wird, verwechselt werden.

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